Das eine Problem, das keine Trenntoilette gelöst hat (und was Trelino-Besitzer jetzt wissen sollten)
"Die Trelino ist eine der besten Trenntoiletten für Camper. Aber ein Bauteil ruiniert das Erlebnis und kaum einer redet darüber." — Klaus
Erstmal ein herzliches Hallo von mir, ich heiße Klaus.
Ich habe mir vor zwei Jahren die Trelino Evo L gekauft und war seitdem auf etlichen Trips mit ihr unterwegs.
Am Anfang dachte ich, mit so einem teuren Upgrade hätte ich das Thema "Badezimmer" im Camper ein für alle Mal abgehakt.
Doch nach zwei Jahren Dauernutzung gibt es ein technisches Detail, das mich von Trip zu Trip mehr gestört hat.
Vor allem im Sommer.
Wenn der Bus den ganzen Tag in der Sonne stand und ich abends die Tür aufgemacht habe, wusste ich schon vorher, was mich erwartet.
Irgendwann hatte ich aufgehört, mich darüber zu ärgern.
Es gehörte einfach dazu.
Bis mir klar wurde, dass das nicht so sein muss.
Wo die Trelino im Alltag an ihre Grenze stößt
Wer seine Trelino regelmäßig nutzt, kennt das wahrscheinlich.
Du kommst an einem warmen Tag zurück zum Van, machst die Tür auf und es riecht nicht mehr ganz frisch.
Nicht schlimm, aber spürbar.
Erst Fenster auf, durchlüften, dann reingehen, irgendwann macht man das automatisch.
Und du denkst dir:
Ich habe knapp 500 Euro für die Toilette ausgegeben.
Da sollte doch nichts durchkommen.
Tut es aber.
Und das liegt an diesem einen Bauteil.
Dem Geruchsverschluss.
Der ist nämlich nur eine einfache Kunststoff-Membran, die bauartbedingt nie zu 100 Prozent schließt.
Da bleibt immer ein kleiner Spalt offen, damit die Flüssigkeit abfließen kann.
Klingt logisch. Funktioniert in der Theorie auch.
Aber durch genau diesen Spalt zieht der Geruch nach oben.
Dauerhaft.
Bei jedem warmen Tag. Nach jeder Nacht. Nach jedem längeren Stehen.
Dazu kommt:
Die Membran sitzt nicht immer fest.
Mir ist es mehr als einmal passiert, dass sie abgerutscht und in den Kanister gefallen ist.
Dann steht man da, mit dem Kanister in der Hand, und überlegt kurz, ob man das jetzt wirklich macht.
Kein schöner Moment...
Und dann das Entleeren.
Jedes Mal muss man die Membran von Hand lösen.
Egal wie vorsichtig man ist, man kommt mit Urinrückständen immer in Kontakt.
Ich war echt frustriert.
Nicht weil die Trelino schlecht wäre.
Die Toilette selbst ist gut.
Aber dieses eine Detail hat mir den Alltag unnötig schwer gemacht.
Was ich versucht habe und warum es nicht geholfen hat
Ich habe versucht, das Problem selbst in den Griff zu bekommen.
Häufiger entleeren, Essig in den Kanister, den Verschluss nach jeder Nutzung manuell andrücken.
Hat alles nichts gebracht.
Weil es halt nur die Symptome behandelt.
Die Membran selbst bleibt das Problem.
Also habe ich mich tiefer eingelesen.
Ich wollte wissen, ob ich was falsch mache.
Was ich dabei gefunden habe, hat mich überrascht:
Trelino schreibt das selbst auf ihrer Website:
Die Membran ist ein Verschleißteil, das alle drei Monate getauscht werden soll da sie mit der Zeit Geruch annimmt.
Drei Monate...
Na gut, dann eben tauschen, dachte ich.
Alte Membran raus, neue rein.
Nach ein paar Wochen war alles wie vorher.
Ich habe sogar Membranen von anderen Anbietern aus dem Netz probiert.
Gleiches Ergebnis.
Egal welche Membran, egal von welchem Hersteller. Sie schließt bauartbedingt NIE zu 100 Prozent.
In den Foren wurde mir dann klar: Ich war bei weitem nicht der Einzige mit dem Problem.
Und genau dort bin ich auch auf die Lösung gestoßen.
Kein Hausmittel, kein Zubehör, sondern ein komplett anderes Verschlusssystem. Rein mechanisch.
Der Smell X von BioTioo.
Wie der Smell X das Problem löst
Als ich mir angeschaut habe, wie das funktioniert, hat es sofort Sinn ergeben.
Der Smell X ersetzt die Membran durch ein patentiertes Kugelventil.
Das Prinzip ist physikalisch simpel:
Fließt Flüssigkeit rein, hebt sie die präzise gewichtete Kugel an, und der Urin läuft ab.
Sobald der Fluss stoppt, fällt die Kugel durch Schwerkraft exakt in ihren konischen Sitz zurück und verschließt die Öffnung.
Mechanisch. Luftdicht. Zu 100 Prozent.
Was mich beim genaueren Hinschauen überzeugt hat, sind die Details, die man auf den ersten Blick nicht sieht.
Die Kugel und der Hauptkörper sind perfekt aufeinander abgestimmt, damit sie millimetergenau in die Öffnung fällt.
Kein Spalt. Kein Verkanten. Kein Hängenbleiben.
Maßgeschneidert auf den Ventilkörper vom Geruchsverschluss, damit sie hundertprozentig sauber abdichtet.
Kein Verkanten, kein Hängenbleiben. Egal wie oft du sie benutzt.
Und genau hier macht die Fertigung den Unterschied.
Jedes Smell X wird in Deutschland produziert, einzeln auf Dichtheit geprüft, und besteht aus formstabilem Kunststoff, der nicht ausleiert.
Keine Membran, die nach drei Monaten ersetzt werden muss.
Keine Bauteile, die verkleben können.
Der Smell X hält ein Camperleben lang.
So funktioniert der Smell X:
Fließt Flüssigkeit rein, hebt sie die Kugel an und der Urin läuft in den Kanister. Stoppt der Fluss, fällt die Kugel zurück und verschließt die Öffnung luftdicht. Kein Spalt, kein Ausleieren. Reine Schwerkraft.
Was mich aber fast noch mehr überzeugt hat: die Handhabung beim Entleeren.
Bei der Trelino-Membran muss man sie jedes Mal von Hand lösen, bevor man entleeren kann.
Egal wie vorsichtig man ist — man kommt mit Urinrückständen in Kontakt. Hände waschen, Lappen, der nächste Tag.
Beim Smell X gibt es das nicht.
Deckel abschrauben, Kanister raus, auskippen. Fertig.
Kein Kontakt mit verschmutzten Teilen.
Keine klebrige Membran in der Hand.
Kein Händewaschen danach.
Deckel abschrauben, Kanister raus, auskippen. Sauber.
Und das Ding passt auf fast jeden Trelino-Kanister.
Den Einbau kann ich wirklich jedem empfehlen der zwei Hände hat.
Altes Membranteil runter, Smell X drauf, fertig.
Hat bei mir keine 10 Sekunden gedauert.
Kein Werkzeug, keine Anleitung nötig.
Acht Wochen Schweden. Kein einziges Problem.
Ich habe den Smell X vor meinem letzten Trip eingebaut.
Acht Wochen Schweden.
Und in diesen acht Wochen hatte ich kein einziges Problem.
Null.
Morgens roch es nach Kaffee.
Nicht nach Klo.
Und das Entleeren?
Eine Sache von 30 Sekunden.
Gewinde auf, sauberen Kunststoff greifen, Kanister raus.
Keine verklebte Membran mehr. Kein Gefummel. Einfach fertig.
Ich bin wirklich sehr sehr zufrieden damit.
Was andere Trelino-Besitzer berichten
Und ich bin nicht der Einzige.
Wenn man sich durch die Bewertungen und Foren liest, fällt eins sofort auf:
Das Membran-Problem kennen sehr viele Trelino-Besitzer.
Einer dieser Berichte ist mir besonders im Kopf geblieben.
Ein Trelino-Besitzer hat es so beschrieben, dass ich beim Lesen dachte:
Genau das ist mein Erlebnis, nur in fremden Worten.
Er war grundsätzlich zufrieden mit seiner Trelino. Aber im Sommer kam der Geruch durch.
Er hat mehrfach die Membran gewechselt, auch von anderen Anbietern aus dem Netz.
Hat nichts geändert.
Dazu kam etwas, das ich so noch nicht erlebt hatte:
Bei ihm hat die Membran mehrmals zu wenig Flüssigkeit durchgelassen, sodass der Kanister übergelaufen ist.
Sein Fazit nach drei Monaten Smell X im Dauereinsatz:
"Es gibt faktisch auch bei höheren Temperaturen keine Urin-Gerüche mehr. Auch der Durchlauf der Flüssigkeit ist absolut zuverlässig. Ich kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Er ist nicht ganz günstig, aber jeden Euro wert."
Genau dieses "jeden Euro wert" trifft es ziemlich genau.
Wer das Membran-Problem kennt, weiß warum.
Und er ist nicht der Einzige. In den Foren liest man immer wieder das Gleiche.
Leute, die jahrelang mit dem Membran-Problem gelebt haben, den Smell X einbauen und sich danach fragen, warum sie so lange gewartet haben.
Ein anderer Nutzer hat es ganz gut auf den Punkt gebracht:
"Die Trelino ist eine gute Toilette. Aber erst mit dem Smell X funktioniert sie so, wie man es sich von Anfang an vorgestellt hat."
Warum sich dieser letzte Schritt lohnt
Ganz ehrlich:
Wer tausende Euro in seinen Camper-Ausbau steckt und dann eine Trelino für 500 Euro kauft, der sollte nicht ausgerechnet beim Verschluss ein paar Euro sparen.
Das ist ungefähr so, als würdest du einen hochwertigen Van-Ausbau machen, aber beim Lüftungssystem auf die günstigste Variante setzen.
Der Smell X ist das Teil, das die Trelino komplett macht.
Und wenn man ehrlich rechnet, ist die Rechnung sowieso eindeutig.
Die Trelino-Membran kostet zwischen 10 und 20 Euro und soll alle drei Monate getauscht werden.
Macht über fünf Jahre rund 200 bis 250 Euro.
Für ein Verschleißteil, das selbst der Hersteller als Verschleißteil bezeichnet, und das nie zu 100 Prozent dicht ist.
Der Smell X ist eine einmalige Investition.
Einbauen, vergessen, entspannen.